Kreisjägerschaft Neumünster im LJV S-H e.V.
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Bockpokal 2026 – Spannung bis zum letzten Schuss

Bockpokal 2026 – Spannung bis zum letzten Schuss

Am spätsommerlichen Samstag, den 5. September 2026, hieß es für 19 Waidfrauen und Waidmänner wieder: Auf zum Bockpokalschießen! Der Wanderpokal der KJS Neumünster wird traditionell einmal im Jahr ausgeschossen und darf für ein Jahr beim erfolgreichen Schützen einziehen.

Neben dem eigentlichen Pokalschießen bot sich den Teilnehmern auch die Gelegenheit, den Schießnachweis zu erlangen oder auf dem Tontaubenstand mit der Flinte ein paar Runden zu üben. So war für reichlich Abwechslung und jagdliche Betätigung gesorgt.

Dank der hervorragenden Vorbereitung durch unseren 2. Schießobmann Manfred Engel lief der Schießbetrieb zügig und ohne Probleme. Bereits um 15:30 Uhr konnten alle Böcke „tot gemeldet“ werden.

Und die Ergebnisse hatten es in sich! Gleich drei Schützen konnten beim Bock hervorragende 50 Ringe erzielen. Damit war schnell klar: Der Pokal würde nicht einfach nach dem ersten Ergebnis vergeben werden. Für die Entscheidung musste – wie es sich gehört – das Fuchsergebnis zum Stechen herangezogen werden.

Drei Mal 50 – aber einer hatte die Nase vorn

Am Ende konnte sich Arnold Clausen mit starken 50 Ringen beim Bock und 47 Ringen beim Fuchs den ersten Platz und damit den begehrten Wanderpokal sichern.
Den zweiten Platz belegte Johannes mit ebenfalls 50 Bockringen und 42 Ringen beim Fuchs.
Auf den dritten Platz kam Christoph Lange, der ebenfalls die volle Ringzahl von 50 beim Bock erreichte und beim Fuchs 27 Ringe erzielte.

Allen Platzierten ein kräftiges Waidmannsheil zu diesen hervorragenden Schießleistungen!

Ein besonderer Dank gilt dem Schießstand Hasenmoor, der uns das Schießen auf seiner Anlage ermöglichte. So konnten alle Teilnehmer einen gelungenen und abwechslungsreichen Schießtag verbringen.
Zudem sorgten unsere Bläser für den traditionellen Teil. Auch hier ein herzliches Dankeschön.
Nach dem offiziellen Teil wurde es dann gemütlich. Bei Kaffee und Kuchen, netten Gesprächen und dem einen oder anderen Austausch über das Erlebte klang der Nachmittag in geselliger Runde entspannt aus.
Ein rundum gelungener Tag unter Waidfrauen und Waidmännern – und einmal mehr eine schöne Gelegenheit, Schießsport, Geselligkeit und jagdliche Gemeinschaft miteinander zu verbinden.

Wir wünschen allen Jägerinnen und Jägern für die weitere Saison viel Anblick, sichere Schüsse und kräftiges Waidmannsheil!

Stefan Eggers

Oberbürgermeister bei den Schlaufüchsen zu Besuch

Oberbürgermeister bei den Schlaufüchsen zu Besuch

Am Schlaufuchstreffen am 29. August 2026 nahmen insgesamt 14 Kinder teil. Gemeinsam unternahm die Gruppe einen Waldspaziergang, bei dem die Kinder ein Waldbingo spielten. Dabei galt es, verschiedene Dinge aus der Natur, wie zum Beispiel Federn, Zapfen, Spinnennetze oder Ameisen, zu entdecken.

Am Ende des Spaziergangs konnten die Kinder frische Äpfel von einer nahegelegenen Obstwiese verkosten. Anschließend kehrte die Gruppe ins Kinderferiendorf zurück. Dort wurde gemeinsam Salzteig hergestellt, den die Kinder kreativ gestalten und dekorieren konnten.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch des Oberbürgermeisters Tobias Bergmann, der an dem Treffen teilnahm und sichtlich Freude an den gemeinsamen Aktivitäten hatte.

Sommerfest 2026 bei wechselhaftem Wetter

Sommerfest 2026 bei wechselhaftem Wetter

Am Samstag, den 22. August, fand das Sommerfest der Kreisjägerschaft Neumünster mit über 40 Teilnehmern statt. Nach der Eröffnung durch die Jagdhornbläser und einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es in kleinen Gruppen an verschiedene Aufgaben. Dabei galt es, ein Quiz zu lösen und anschließend die eigenen Schießfertigkeiten mit dem Luftgewehr unter Beweis zu stellen. Zum Schluss hat der Vorsitzende noch für uns gegrillt.

Mir hat das Sommerfest sehr gut gefallen. Vielen Dank an das Organisationsteam!

Die Schlaufüchse auf der Kindermeile in Neumünster

Schlaufüchse auf der Kindermeile in Neumünster

Am Samstag, den 13. Juni, waren die Schlaufüchse erneut auf der Kindermeile in Neumünster vertreten. Trotz des regnerischen Wetters konnten wir zahlreiche kleine und große Besucherinnen und Besucher an unserem Stand begrüßen.

Mit unserem Infomobil, verschiedenen Tierpräparaten und kreativen Bastelangeboten boten wir spannende Einblicke in die heimische Tierwelt. Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr der „Heiße-Draht-Fuchs“ sowie die Tastbox, bei denen die Besucherinnen und Besucher ihr Geschick und ihre Sinne unter Beweis stellen konnten.

Die positive Resonanz und das große Interesse an unserem Angebot haben uns sehr gefreut. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die heimische Fauna, die Aufgaben der Jägerschaft sowie Themen rund um Natur- und Artenschutz zu informieren. Dabei entstanden zahlreiche interessante Gespräche zwischen den Besucherinnen und Besuchern und den anwesenden Jägerinnen und Jägern.

Ein besonderer Höhepunkt war erneut der Besuch des Jagdhornbläserkorps. Mit seinen traditionellen Klängen sorgte es nicht nur für eine besondere Atmosphäre, sondern machte auch viele Gäste auf unseren Stand aufmerksam.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und die vielen schönen Begegnungen. Die Kindermeile war für uns wieder eine gelungene Veranstaltung, und wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.

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Schlaufuchstreffen im Mai

Schlaufuchstreffen im Mai

Am vergangenen Samstag fand wieder ein Schlaufuchstreffen statt 🦊
12 Kinder verbrachten bei bestem Wetter zwei abwechslungsreiche Stunden im Kinderferiendorf – mit Spielen, Toben und Basteln.

Die Kinder- und Jugendarbeit hat bei der Kreisjägerschaft Neumünster einen hohen Stellenwert. Die konstant hohen Teilnehmerzahlen zeigen, wie wichtig Kontinuität und gemeinschaftliche Erlebnisse für die Nachwuchsarbeit sind.

Bockjagd am 1. Mai

Bockjagd am 1. Mai

Am 1. Mai ist traditionell der Start in die Bockjagdsaison – und dieses Jahr hätte das Wetter wirklich kaum besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein, klarem Himmel und angenehmen Temperaturen ging es früh raus ins Revier.

Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite: frisches Grün, ruhige Morgenstunden, leichter Nebel und überall Bewegung im Revier. Schon der Ansitz bei diesem Licht und dieser Stimmung war für viele ein echtes Highlight.

Neben den schönen Eindrücken gab es für einige Jäger auch Waidmannsheil. Doch selbst wer keine Beute machen konnte, kam voll auf seine Kosten – denn gerade der erste Jagdtag im Mai hat seinen ganz eigenen Reiz und ist in den meisten Kalendern fest eingeplant.

Alles in allem ein gelungener Auftakt ins neue Jagdjahr. So kann’s gerne weitergehen. Hier findet Ihr ein paar Eindrücke von den Jägern der Kreisjägerschaft Neumünster.

 

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Aus der Klemme geholfen

🦌 Aus der Klemme geholfen!

Am späten Donnerstagabend erhielt das Revier „Hinter den Anlagen“ gegen 22:30 Uhr einen Anruf der Polizei über eine ungewöhnliche Situation: Ein Rehbock hatte sich mitten im Stadtgebiet, auf einem Gewerbegelände in der Friedrich-Wöhler-Straße, in einem Zaun verfangen.

Der zuständige Jäger (Alexander Rieger) machte sich umgehend auf den Weg und traf vor Ort auf die beiden aufmerksamen und tierfreundlichen Anrufer, die den Rehbock in seiner misslichen Lage entdeckt hatten und bei ihm geblieben waren.

An dieser Stelle sei gesagt, dass derartige Situationen für Wild und Jäger häufig traurig enden. Nicht selten sind die Tiere bereits so schwer verletzt, dass dem Jäger nichts anderes übrig bleibt, als sie von ihren Qualen zu erlösen. Solche Entscheidungen werden stets weidgerecht und im Sinne des Wildes sorgfältig abgewogen – und sie haben mit der eigentlichen Jagdausübung nichts gemein. Dennoch gehört auch diese Form des angewandten Wildschutzes, etwa bei Unfällen oder ähnlichen Notlagen, zu den Aufgaben der Jäger – und das rund um die Uhr.

In diesem Fall jedoch gab es ein glückliches Ende: Der Rehbock war – abgesehen von einigen oberflächlichen Schürfwunden – gesund und mobil. Gemeinsam gelang es, das Tier zu befreien. Allein wäre dies kaum möglich gewesen, doch die beiden Anrufer packten tatkräftig und beherzt mit an.

Zunächst wurde der Bock beruhigt, indem ihm mit einer Decke die Sicht genommen wurde. So konnten sich die Helfer vorsichtig nähern und gezielt handeln. Behutsam wurden die Rippenbögen leicht zusammengedrückt, während ein weiterer Helfer das Tier gleichzeitig nach hinten aus dem Zaun zog.

Nachdem der Bock befreit war, musste ihm zunächst noch die Decke abgenommen werden, bevor er wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Kurz darauf verschwand er – wohlbehalten – zurück in die Nacht.

Zum Schluss ein wichtiger Hinweis: Solche Einsätze sind hoheitliche Aufgaben der Jäger und unterliegen dem Jagdrecht. Sie verfügen über die notwendige Erfahrung und die anatomischen Kenntnisse, um die Situation sowie den Zustand des Wildes richtig einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

Gestresstes, panisches oder verletztes Wild kann unberechenbar und gefährlich sein. Auch Rehwild kann mit Geweih oder scharfen Schalen (Hufen) ernsthafte Verletzungen verursachen. Zudem behalten Jäger stets auch mögliche Gefahren für das Umfeld im Blick, etwa den Straßenverkehr.

Macht es daher genauso vorbildlich wie die beiden Helfer:
Polizei verständigen, Abstand halten, abwarten – und wenn nötig unterstützen.

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Frühjahrsputz bei den Schlauchfüchsen

🌱 Frühjahrputz und Bastelspaß bei den Schlaufüchsen

Beim Schlaufuchstreffen im April waren 11 Kinder mit dabei und starteten den Tag tatkräftig: Gemeinsam wurde rund um den Fuchsbau aufgeräumt, angepackt und für Ordnung gesorgt. Mit viel Engagement trugen die Kinder dazu bei, dass alles wieder sauber und einladend aussieht.

Im Anschluss wurde es kreativ. Aus Feinstrumpfsocken, Grassamen, Erde und Wackelaugen entstanden witzige Grasköpfe, die nun beim Wachsen beobachtet werden können. Außerdem gestalteten die Kinder aus Baumscheiben liebevoll verzierte Marienkäfer.

Die Aktion verband auf schöne Weise praktisches Mithelfen mit kreativem Bastelspaß – und sorgte bei allen Beteiligten für gute Laune sowie sichtbare Erfolgserlebnisse.

 

70 Jahre Mitgliedschaft im LJV

70 Jahre Mitgliedschaft im LJV

70 Jahre Mitgliedschaft im Landesjagdverband Schleswig-Holstein sind alles andere als selbstverständlich. Für Herrn Hans Friedrich Rowedder bedeutet das sieben Jahrzehnte, in denen die Jagd ein fester Bestandteil seines Lebens war.

Über die Jahre hinweg kamen viele Stunden im Revier zusammen – bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten. Dabei entwickelte sich ein feines Gespür für Natur und Wild, ebenso wie ein Verständnis für verantwortungsvolle Hege.

Im Mittelpunkt standen stets ein respektvoller Umgang mit der Natur sowie die Verbundenheit zu jagdlichen Traditionen und zur Gemeinschaft. Verlässlichkeit und Kontinuität haben diese lange Zeit geprägt.

So steht die 70-jährige Mitgliedschaft vor allem für eines: eine beständige Leidenschaft für die Jagd und ein Engagement, das über Jahrzehnte hinweg erhalten geblieben ist. Ein kräftiges Waidmannheil wünscht die Kreisjägerschaft Neumünster.

Eröffnung Outdoor 2026

Eröffnung Outdoor 2026

Am 17. April spielte das Bläsercorps Neumünster zur Eröffnung der Outdoor Messe. Nach den Signalen „Sammeln der Jäger“ und „Begrüßung“ hielt der Geschäftsführer der Holstenhallen, Herr Dirk Iwersen, die Eröffnungsansprache.

In der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Herrn Christopher Scheffelmeier wurde das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Nutzung thematisiert. Die Teilnehmer waren sich einig, dass nur gemeinsame Absprachen beide Bereiche voranbringen können.

Nach der Eröffnung haben wir Friedrich Hahn für 50 Jahre (!) Jagdhornblasen geehrt.

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Die Kreisjägerschaft Neumünster ist ein eingetragener Verein und Mitglied im Landesjagdverband Schleswig-Holstein.

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