Kreisjägerschaft Neumünster im LJV S-H e.V.
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Bockjagd am 1. Mai

Bockjagd am 1. Mai

Am 1. Mai ist traditionell der Start in die Bockjagdsaison – und dieses Jahr hätte das Wetter wirklich kaum besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein, klarem Himmel und angenehmen Temperaturen ging es früh raus ins Revier.

Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite: frisches Grün, ruhige Morgenstunden, leichter Nebel und überall Bewegung im Revier. Schon der Ansitz bei diesem Licht und dieser Stimmung war für viele ein echtes Highlight.

Neben den schönen Eindrücken gab es für einige Jäger auch Waidmannsheil. Doch selbst wer keine Beute machen konnte, kam voll auf seine Kosten – denn gerade der erste Jagdtag im Mai hat seinen ganz eigenen Reiz und ist in den meisten Kalendern fest eingeplant.

Alles in allem ein gelungener Auftakt ins neue Jagdjahr. So kann’s gerne weitergehen. Hier findet Ihr ein paar Eindrücke von den Jägern der Kreisjägerschaft Neumünster.

 

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Aus der Klemme geholfen

🦌 Aus der Klemme geholfen!

Am späten Donnerstagabend erhielt das Revier „Hinter den Anlagen“ gegen 22:30 Uhr einen Anruf der Polizei über eine ungewöhnliche Situation: Ein Rehbock hatte sich mitten im Stadtgebiet, auf einem Gewerbegelände in der Friedrich-Wöhler-Straße, in einem Zaun verfangen.

Der zuständige Jäger (Alexander Rieger) machte sich umgehend auf den Weg und traf vor Ort auf die beiden aufmerksamen und tierfreundlichen Anrufer, die den Rehbock in seiner misslichen Lage entdeckt hatten und bei ihm geblieben waren.

An dieser Stelle sei gesagt, dass derartige Situationen für Wild und Jäger häufig traurig enden. Nicht selten sind die Tiere bereits so schwer verletzt, dass dem Jäger nichts anderes übrig bleibt, als sie von ihren Qualen zu erlösen. Solche Entscheidungen werden stets weidgerecht und im Sinne des Wildes sorgfältig abgewogen – und sie haben mit der eigentlichen Jagdausübung nichts gemein. Dennoch gehört auch diese Form des angewandten Wildschutzes, etwa bei Unfällen oder ähnlichen Notlagen, zu den Aufgaben der Jäger – und das rund um die Uhr.

In diesem Fall jedoch gab es ein glückliches Ende: Der Rehbock war – abgesehen von einigen oberflächlichen Schürfwunden – gesund und mobil. Gemeinsam gelang es, das Tier zu befreien. Allein wäre dies kaum möglich gewesen, doch die beiden Anrufer packten tatkräftig und beherzt mit an.

Zunächst wurde der Bock beruhigt, indem ihm mit einer Decke die Sicht genommen wurde. So konnten sich die Helfer vorsichtig nähern und gezielt handeln. Behutsam wurden die Rippenbögen leicht zusammengedrückt, während ein weiterer Helfer das Tier gleichzeitig nach hinten aus dem Zaun zog.

Nachdem der Bock befreit war, musste ihm zunächst noch die Decke abgenommen werden, bevor er wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Kurz darauf verschwand er – wohlbehalten – zurück in die Nacht.

Zum Schluss ein wichtiger Hinweis: Solche Einsätze sind hoheitliche Aufgaben der Jäger und unterliegen dem Jagdrecht. Sie verfügen über die notwendige Erfahrung und die anatomischen Kenntnisse, um die Situation sowie den Zustand des Wildes richtig einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

Gestresstes, panisches oder verletztes Wild kann unberechenbar und gefährlich sein. Auch Rehwild kann mit Geweih oder scharfen Schalen (Hufen) ernsthafte Verletzungen verursachen. Zudem behalten Jäger stets auch mögliche Gefahren für das Umfeld im Blick, etwa den Straßenverkehr.

Macht es daher genauso vorbildlich wie die beiden Helfer:
Polizei verständigen, Abstand halten, abwarten – und wenn nötig unterstützen.

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Frühjahrsputz bei den Schlauchfüchsen

🌱 Frühjahrputz und Bastelspaß bei den Schlaufüchsen

Beim Schlaufuchstreffen im April waren 11 Kinder mit dabei und starteten den Tag tatkräftig: Gemeinsam wurde rund um den Fuchsbau aufgeräumt, angepackt und für Ordnung gesorgt. Mit viel Engagement trugen die Kinder dazu bei, dass alles wieder sauber und einladend aussieht.

Im Anschluss wurde es kreativ. Aus Feinstrumpfsocken, Grassamen, Erde und Wackelaugen entstanden witzige Grasköpfe, die nun beim Wachsen beobachtet werden können. Außerdem gestalteten die Kinder aus Baumscheiben liebevoll verzierte Marienkäfer.

Die Aktion verband auf schöne Weise praktisches Mithelfen mit kreativem Bastelspaß – und sorgte bei allen Beteiligten für gute Laune sowie sichtbare Erfolgserlebnisse.

 

70 Jahre Mitgliedschaft im LJV

70 Jahre Mitgliedschaft im LJV

70 Jahre Mitgliedschaft im Landesjagdverband Schleswig-Holstein sind alles andere als selbstverständlich. Für Herrn Hans Friedrich Rowedder bedeutet das sieben Jahrzehnte, in denen die Jagd ein fester Bestandteil seines Lebens war.

Über die Jahre hinweg kamen viele Stunden im Revier zusammen – bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten. Dabei entwickelte sich ein feines Gespür für Natur und Wild, ebenso wie ein Verständnis für verantwortungsvolle Hege.

Im Mittelpunkt standen stets ein respektvoller Umgang mit der Natur sowie die Verbundenheit zu jagdlichen Traditionen und zur Gemeinschaft. Verlässlichkeit und Kontinuität haben diese lange Zeit geprägt.

So steht die 70-jährige Mitgliedschaft vor allem für eines: eine beständige Leidenschaft für die Jagd und ein Engagement, das über Jahrzehnte hinweg erhalten geblieben ist. Ein kräftiges Waidmannheil wünscht die Kreisjägerschaft Neumünster.

Jahresanschießen der KJS Neumünster auf dem Schießstand in Hasenmoor

Jahresanschießen der KJS Neumünster auf dem Schießstand in Hasenmoor

Am sonnigen Samstagnachmittag des 11.04.2026 folgten 25 Waidfrauen und Waidmänner der KJS Neumünster dem Aufruf, am diesjährigen Neujahrspokal-Schießen teilzunehmen und ihre Schießfertigkeiten mit Büchse und Flinte unter Beweis zu stellen.

Zusätzlich bestand die Möglichkeit, auf dem laufenden Keiler den Schießnachweis zu erbringen und im Anschluss noch einige Tontauben vom Himmel zu holen.

Die für den Pokal erforderlichen fünf Schüsse auf den Bock (angestrichen) sowie auf den Fuchs (liegend) wurden wie gewohnt mit der .22 Hornet abgegeben. Entscheidend für den Wanderpokal, der seit 1991 jährlich ausgeschossen wird, ist das Ergebnis auf den Bock. Der Fuchs dient bei Ringgleichheit als Stecher.

Um 16:30 Uhr war das Schießen beendet und es ging zum gemütlichen Teil mit anschließender Siegerehrung über. Ein herzlicher Dank gilt allen Jägerinnen und Jägern für das vorbildliche sowie kameradschaftliche Verhalten auf dem Stand.

Die erzielten Ergebnisse konnten sich durchweg sehen lassen und lagen bei vielen Teilnehmern im hohen 40er-Bereich. Die Platzierungen für den Bockpokal waren schnell ermittelt:

  • 1. Platz: Christian Wöbcke mit 49 Ringen auf den Bock
  • 2. Platz: Sebastian Tietgen mit 47 Ringen (Bock) und 35 Ringen (Fuchs)
  • 3. Platz: Rainer Greif mit 47 Ringen (Bock) und 23 Ringen (Fuchs)

Allen Platzierten ein kräftiges Waidmannsheil zu den guten Leistungen!

Am Ende konnten alle Teilnehmer ihren aktuellen Schießnachweis mit nach Hause nehmen.

Mein Dank gilt Manfred Engel, der sich um die Terminplanung und Organisation gekümmert hat, sowie der gesamten Standaufsicht des Schießstandes Hasenmoor.

Wir wünschen allen Jägerinnen und Jägern viel Anblick und Waidmannsheil zum Start in das neue Jagdjahr 2026.

Stefan Eggers

Mitgliederversammlung März 2026

Mitgliederversammlung März 2026

Am Abend des 24.03. bei der Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Neumünster stand ein randvolles Programm auf der Tagesordnung. Neben aktuellen jagdpolitischen Themen und den Berichten der Obleute gab es mehrere spannende und informative Vorträge – unter anderem von der unteren Jagdbehörde Neumünster. Auch Gastredner Jens Harder aus dem Präsidium des Landesjagdverbandes war zu Gast und berichtete anschaulich über die Arbeit im Präsidium sowie über aktuelle jagdpolitische Entwicklungen. Ein besonderes Highlight war der Gastvortrag von Frank Zabel zur genetischen Verarmung beim Rotwild und beim Schalenwild allgemein. Er versteht es wie kaum ein anderer, die Dringlichkeit dieses Themas für unsere heimischen Wildarten eindrucksvoll und verständlich zu vermitteln. Geehrt wurden außerdem zahlreiche Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft im Landesjagdverband:

Hans Friedrich Rowedder (70 Jahre),

Gerhard Knabe (50 Jahre),

Caren Krebs (50 Jahre),

Gerd Riese (50 Jahre),

Dr. Joachim Flinker (50 Jahre),

Jörg Kähler (40 Jahre),

Peter-H. Graeser (40 Jahre),

Hans-Joachim Przybilla (40 Jahre),

Eberhard Fischer (40 Jahre),

Kai Sören Knothe (25 Jahre),

Hans Jochen Lorenzen (25 Jahre).

Trotz der Vielzahl an Tagesordnungspunkten verlief die Versammlung strukturiert, effizient und zielgerichtet. Abgerundet wurde der Abend durch die Bläser der Kreisjägerschaft

Februar & März bei den Schlaufüchsen

Februar & März bei den Schlaufüchsen

Im Februar wurde das Kinderferiendorf zum Abenteuerspielplatz: Acht neugierige Kinder begaben sich auf eine spannende Schnitzeljagd quer über das Gelände. Mit kniffligen Hinweisen, viel Teamgeist und jeder Menge guter Laune lösten sie gemeinsam alle Aufgaben und entdeckten das Dorf auf ganz neue, spielerische Weise.

Im März stand dann alles im Zeichen von Kreativität und Frühlingsfreude: 20 Kinder kamen zusammen, um bunte Ostereier zu gestalten und liebevoll Osternester zu basteln. Mit Farbe, Naturmaterialien sowie Hammer und Nagel entstanden zahlreiche kleine Kunstwerke – perfekt vorbereitet für das Osterfest. Insgesamt wurden rund 50 Eier ausgeblasen, die anschließend in Form von leckerem Rührei ihren krönenden Abschluss fanden.

Tierweihnacht bei den Schlaufüchsen

Tierweihnacht bei den Schlaufüchsen

Ende November trafen sich die Schlaufüchse im Kinderferiendorf, um gemeinsam die diesjährige Tierweihnacht vorzubereiten. Mit viel Freude wurden aus Fett und Körnern wieder köstliche kleine „Küchlein“ für die Tiere gezaubert und Tontöpfe, Tassen sowie Äste sorgfältig befüllt.

Am 6. Dezember war es dann so weit: Die Schlaufüchse verteilten ihre Futtergaben rund um das Kinderferiendorf und machten damit vielen tierischen Waldbewohnern eine vorweihnachtliche Freude. Nach dem stimmungsvollen Spaziergang kehrten alle im Fuchsbau ein. Dort wurden Schneeflocken und Wichtel bemalt – eine kreative Pause in gemütlicher Atmosphäre.

Bei duftendem Früchtepunsch und leckeren Keksen, begleitet von „O du Fröhliche“, gespielt auf dem Ventilhorn, ließen die Schlaufüchse das Jahr 2025 besinnlich ausklingen.

Wir verabschieden uns nun in die Winterpause und wünschen allen Schlaufüchsen sowie ihren Familien eine wundervolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein glückliches neues Jahr!

Schlaufüchse auf der Kindermeile

Schlaufüchse auf der Kindermeile

Am Samstag, den 14. Juni 2025, waren die Schlaufüchse bei der Kindermeile an den Teichuferanlagen in Neumünster dabei.
Auch in diesem Jahr konnten Besucher zahlreiche einheimische Tierpräparate, Decken und Gehörne entdecken und anfassen. Zudem wurden Schlüsselanhänger und Magneten bemalt sowie Armbänder mit Gehörnstücken gebastelt.
Für musikalische Begleitung sorgte das Jagdhornbläserkorps Neumünster.
Ein besonderes Highlight für Kinder und Eltern war der „Heiße-Draht-Fuchs“, bei dem alle ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten.
Dank vieler engagierter Helfer und Unterstützer wurde es eine rundum gelungene Veranstaltung.

 

Die Schlaufüchse trafen sich zum Frühjahrsputz

Die Schlaufüchse trafen sich zum Frühjahrsputz

Im April stand bei den Schlaufüchsen der alljährliche Frühjahrsputz am Fuchsbau auf dem Programm. Mit vereinten Kräften rückten Kinder, Eltern und Begleitpersonen dem Herbstlaub und Winterschmutz zu Leibe. Ausgestattet mit Laubbesen und guter Laune wurde gemeinsam geharkt, gesammelt und aufgeräumt – ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer!

Beim Treffen im Mai ging es dann spielerisch zur Sache: Die Schlaufüchse meisterten eine abwechslungsreiche Rallye mit kniffligen Geschicklichkeits-, Merk- und Wissensaufgaben. Mit Begeisterung, Teamgeist und vollem Einsatz waren alle Kinder dabei.

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